Architekturikonen müssen leiden (XVIII)

Raxalpe, Raxkapelle, 1936, E: Edmund Zacher, Baumeister: Hermann Kubacsek

In der Tat: Eine schnörkellose Architektur. Neo-klassizistisch? Der Rationalismus der Zwischenkriegszeit wurde von Emil Kaufmann 1920 in seiner Dissertation quasi vorweg kommentiert: „Die strenge Beschränkung aufs Notwendige, aufs rational zu rechtfertigende findet ihren wärmsten Anwalt in Laugier. Ausserhalb des notwendigen kennt er keine Schönheit“. … Und etwas weiter unten: „Auch für die kleinsten Teile gilt dieses „Grand principe“ der Architektur“.

Thus life is replenished, full.

Triple Trieste: 2018-2019!

img_20181231_131010Markthalle, E: Camillo Iona, 1936

img_20181231_224043 Scala Santa, Sanctissima!

img_20190101_163720Synagoge, E: Ruggero und Arduino Berlam, 1908-1912

„Life is beautiful! We do not have – do we? – any intention or claim to fix the destiny of the eternal things of the future? Everything, at every hour, is only the work of the present moment.“

Le Corbusier, When the Cathedrals Were White, 1937

lecorbusier_le_when_the_cathedrals_were_white kommentar

Architekturikonen verdienen Respekt (V)

Votivkirche, 1090 Wien, Westturm, renoviert

The very condition of architectural form is to separate and to be separated. Through its act of separation and being separated architecture reveals at once the essence of the city and the essence of itself as political form: the city as the composition of (separate) parts.

Pier Vittorio Aureli, The Possibility of an Absolute Architecture

Architekturikonen müssen leiden (XVI)

Eine neue Ornamentik, zugleich retro und futuristisch: Ein Frühwerk von Antoni Gaudí im kühlen Norden Spaniens: El Capricho in Comillas/Kantabrien (1883-1885), eines von nur drei Werken des Architekten ausserhalb Kataloniens. Die Sonnenblumen machen hier eine gute Figur, und sie weisen die Richtung des Tageslichts, nach dem sich der Architekt in seinem Entwurf orientiert hat.