Architekturikonen müssen leiden (XXI)

Cimitero San Cataldo, Modena. Aldo Rossi designed this building in 1981, it became a true postmodern architectural icon because of it’s seamingly congruence of symbolism and meaning. The German architect and theoretician Dieter Hoffmann-Axthelm wrote: „Rossis Architektur ist ihrer ganzen Ikonographie wie ihrer Haltung nach Todesarchitektur. Form der Erinnerung – der Friedhof für Modena ist schon eine Tautologie. Immer neu zentriert sich das Erinnern nur noch in einer Figur, dem Turm, dem Archetyp schlechthin, in dem die ganze Geschichte der Babeltürme, Grapkapellen, Westwerke und Berchfriede aufgehoben ist.“ (1986)

Alle Fotos April 2026

Architekturikonen müssen leiden (XX)

Casa Ortega was built by the mexican architect Luis Barragán (1902-1988) for himself in 1940-42. One can visit the gardens of Casa Ortega – not to be confused with the Casa Barragán – which is just adjacent. It contains some beautiful spots with several basins where fresh water bubbles. Clearly showing that conceiving a garden too can be architecture. The surroundings have changed as much as the garden seems to be preserved and you can hear the never ending heavy traffic of Mexico City in this peaceful environment. It’s much of a time lapse experience.

O&O Baukunst

28. Januar, Schaubühne K156, Berlin: Projektvorstellung und Buchpräsentation

Die Moderne auf den Kopf gestellt

Das Letzte

  1. Interview mit dem Künstler Oliver Ressler: „Mein Vertrauen ist erschüttert“, für die beste Zeitung der Schweiz, die WoZ Nr. 42: Zum Interview
  2. Über die bisher nie genannten Künstlerinnen beim berühmten Bildhauersymposion im Steinbruch St. Margarethen/ Bugenland, zu lesen auf dem feinen Architekturblog genau! Hier zum Link: Locke am Haupt
  3. Und: Eine Kurztext über Thomas Feuersteins Ausstellung „Metabolica“ im MQ Freiraum Wien, erschienen auf Monopol online: Hier blubbert die Zukunft

Architekturikonen müssen leiden (XVIII)

Ein Weekend-Trip ins Burgenland zum Atelierhaus* St. Margarethen, fertiggestellt 1967 von Johann Georg Gsteu (1927-2013) für die Teilnehmer:innen des Bildhauer:innen-Symposions des angrenzenden Steinbruchs – „Römersteinbruch“ – wo bis heute Kalksandstein abgebaut wird. Seinem Entstehungsdatum nach ist das Haus ein spätmodernistisches Gebäude, seine Konzeption indessen weist archaisch-asketische Züge auf. Die grosszügigen Gemeinschafsträume wurden durch acht zellenartige Doppelschlafräume ergänzt, womit die klösterliche Anmutung des Baus unterstrichen wird. Das Haus hat sich fast unverändert erhalten; im Kern besteht es aus Mauersteinen, die zu einem alten Gasthof gehören, der an dieser Stelle einmal stand. Erweitert wurde ebenfalls mit Steinen des Steinbruchs. Neuere Eingriffe im Mobiliar konzipierte der Wiener Architekt Martin Feiersinger.

© Fotos: August 2025

Bedigliora Malcantone

Bedigliora, diese kleine Gemeinde im Malcantone im Tessin, wo ich nun schon zum zweiten Mal für einen längeren Aufenthalt in der FondazioneCasaAtelier zu Gast bin: Es ist zu schön hier, immer schaue ich nach draussen und finde wundersame Dinge, Plätze und Stimmungen. Zum Beispiel auch das hübsche Dorffest im Nachbarort Novaggio, wo Luganighe und Safranrisotto Sache ist.