Stano Filko Vortrag online

2005 erschien im Prager Verlag Arbor Vitae eine erste biographische Monographie über den sklowakischen Künstler Stano Filko (1937-2015), deren Text ich damals geschrieben habe. Filkos Kunst verbindet konzeptuelle Ansätze, Environments, Malerei und Installation in einem komplexen und vielschichtigen symbolischen Referenzsystem. Der Essay entstand auf der Basis von rund fünfzehn Atelierbesuchen beim Künstler in Bratislava. Dieses Jahr zeigt die Halle für Kunst Steiermark in Graz eine umfassende Retrospektive, die alle Phasen des eklektischen Werks enthält. Im Rahmen dieser Ausstellung ‚A Retrospective‘ hielt ich am 31. März einen Vortrag mit dem Titel „Eine Leiter zum Universum“. HIER der LINK zum VIDEO!

Halle für Kunst Steiermark, Graz, 31. März 2022 // Lecture Stano Filko

Save the Date: ‚Hatakma‘

Michał Budny mit neuen Arbeiten in der Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder in Wien. „Hatakma“ heissen sie, die enigmatischen Objekte, die zwischen Raum, Traum und der ‚Realität‘ der Zeichen angesiedelt sind. Don’t miss it!

Donnerstag, 20. Januar, 2022 Soft Opening ab 16 Uhr, meine Eröffnungsrede um 18.30.

Domgasse 6, 1010 Wien, bis 26. März 2022. Zur: Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder

The Cosmic House!

Charles Jencks‘ Versuch, „Bedeutung in die Architektur zurück zu bringen“ findet sich in seinem Haus in Westlondon, das vor kurzem als Museum unter dem Namen „The Cosmic House“ eröffnet wurde und absolut sehenswert ist (ich konnte es im November besuchen): Ein gebautes Manifest des Post-Modernismus, ein Albtraum für manche, aber auch ein wunderbares Beispiel eines idiosynkratischen Architektenhauses. „Cosmic“, soviel ist klar, bedeutete für Jencks (1939-2019) alles, was im Modernismus verboten und verpönt war: Symbole, Metaphern, Anspielungen, persönliche Vorlieben, Ironie.

In a way we were trying to put meaning back into architecture because signification was the great taboo or the great undiscussible element – and for so many other reasons. Charles Jencks, ‚half modern, half something else‘ / Interview mit Martin Beck, 2003

Anders ausgedrückt, lernen wir von Anfang an die kulturellen Zeichen, die jeden städtischen Ort für eine soziale Gruppe, eine wirtschaftliche Klasse und reale, historische Menschen auszeichnen, während die modernen Architekten ihre Zeit damit verbringen, alle diese spezifischen Zeichen zu verlernen, bei dem Versuch, für den Universalmenschen oder für den Mythos vom modernen Menschen zu planen. Charles Jencks, Die Sprache der postmodernen Architektur, Stuttgart, 1980 (Zweite deutsche Auflage)

Der größte Fehler, den die Architekten in diesem Jahrhundert begangen haben, ist vielleicht der, überhaupt geboren zu sein. (Ebd.)

Galerie

Grand Hotel Abyss

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Graz. Der steirische herbst 2019:  Opulenz und Dekadenz sind nahe Geschwister. Und wie sagte die Intendantin Ekaterina Degot in ihrer Eröffnungsrede: „Europa ist ein Hotel am Abgrund“. © Oscar Murillo, Jakob Lena Knebl & Markus Pires Mata, Ekaterina Degot, David Riff, und Lívia Páldi, Nedko Solakov, Andreas Siekmann, Grupa EE, Jeremy Deller, Zorka Wollny   […]