Bedigliora Malcantone

Bedigliora, diese kleine Gemeinde im Malcantone im Tessin, wo ich nun schon zum zweiten Mal für einen längeren Aufenthalt in der FondazioneCasaAtelier zu Gast bin: Es ist zu schön hier, immer schaue ich nach draussen und finde wundersame Dinge, Plätze und Stimmungen. Zum Beispiel auch das hübsche Dorffest im Nachbarort Novaggio, wo Luganighe und Safranrisotto Sache ist.

Architekturikonen müssen leiden (XXVII)

Casa Raslei, Mosogno Sotto, Val Onsernone, Tessin / Schweiz, Buchner Bründler Architekten, Basel. Was soll man sagen? Eine archaische, basale Architektur, die einen auf die wesentlichen Elemente des Bauens zurückverweist. Es geht um Licht, Haptik, Wärme, Geräusche, Sonneneinstrahlung und Schatten, die grundlegende menschliche Wohnbedürfnisse wie Schutz, Geborgenheit und Genährtwerden formen. Und wo wären Geschichte, Atmosphäre oder Zeit? Es war ein besonderes Erlebnis, eine Experience, dass ich mich hier im Juli 2024 diesen Elementen aussetzen konnte.

Von Barrikaden und Camps

„Protest/Architektur“ heissen zwei aktuelle Ausstellungen in Wien und in Teufen/Schweiz. Über die Schweizer Ausgabe, die in einer hinreissenden Architekturinstitution im ehemaligen Zeughaus des Kantons Ausserrhoden stattfindet, schrieb ich für die WoZ, die Schweizer „Wochenzeitung“.

Hier mein Artikel im Pdf, über den ich mich sehr freue!

Anu Põder @muzeum susch

Anu Põder: Space for My Body, curated by Cecilia Alemani, is the first comprehensive show of the Estonian artist (1947-2013) in Switzerland’s mountain region of Lower Engadine. A visionary artist. There are many more fancy materials in the visual arts than just chisel and paint.

@ Muzeum Susch © PG 2024

Architekturtheoretisches Kolloquium Einsiedeln

Ich freue mich sehr, beim diesjährigen 11. Architekturtheoretischen Kolloquim in Einsiedeln mit einem eigenen Beitrag dabei zu sein. Unten das Programm zum Downloaden, Gasthörer:innen sind willkommen, Anmeldungen unter:  info@bibliothek-oechslin.ch

Mein Vortrag beschäftigt sich mit Emil Kaufmanns ausschließlich aus der Theorie entwickeltem Begriff der Autonomen Architektur.

Architekturikonen müssen leiden (XXV)

Fortezza Chaschinas: Schlicht „Fortezza“ heisst die Engadiner Burgruine in Susch, erbaut 1635 in den Auseinandersetzungen um die Rückeroberung des Veltlins nach Art des französischen Festungswesens. Ein Besuch dort Ende Februar zeigt: Moos und Flechten haben sich diesen historisch pittoresk dahinmodernden Steinen und Hölzern bemächtigt. Und: Auch das Unterengadin trocknet aus.