Die Moderne auf den Kopf gestellt

Abstraction & Economy

Architekturikonen müssen leiden (XXVIII)

Der Bahnhof Sarajevo war ein Prestigeprojekt des jungen Jugoslawien, gebaut als einer der ersten Infrastrukturbauten nach dem Zweiten Weltkrieg von 1947-1952 von Muhamed Kadic, Emauel Samanek, Dusan Smiljanic, Jahiel Finci. Dann kam der neue Krieg und die Besetzung der Stadt von 1992-1995, deren Zerstörungen immer noch sichtbar sind, und heute verkehren kaum mehr Züge hier. Die Plattformen gleichen einer Geisterstadt. Aber die bezaubernde Bahnhofshalle erhält eine nicht ganz unpassende Zwischennutzung als Ausstellungshalle….

Detailliert zur Geschichte siehe: architectuul_sarajevo_railway_station

Alle Fotos von August 2024

Von Orten und Nicht-Orten

Es braucht einige Fantasie, um in Wiens Donau-City einen poetischen Spaziergang zu inszenieren. Matthias Klos und Hans-Jürgen Poëtz haben sich daran gewagt und ein Projekt lanciert, dass die „Nullebene“ dieses Stadtteils in den Fokus nimmt. Mein Beitrag für den poetologischen Rundgang versucht die stadtplanerischen Versäumnisse zusammen mit der Local Brigitte Redl-Manhartsberger vor Ort zu analysieren. Fazit: Es könnte so viel besser sein!

Hier liest du den Beitrag: Über der Nullebene // Auf der Donauplatte

Texte: Diesmal: in springerin

Aktuelles aus der Schreibwerkstatt: Erschienen in der Frühjahrsausgabe der Zeitschrift springerin 1/22 > beide Texte: © Patricia Grzonka

Text 1: Ausstellungsreview Feliza Bursztyns Retrospektive im Muzeum Susch, 18.12.2021 – 26.06.2022 im Engadin/CH:

Text 2: Buchkritik des formidablen Bands „Rechte Räume“ von Stephan Trüby, erschienen beim Birkhäuser Verlag, 2020