(Selbst) Architekturikonen müssen leiden (XXII)

Londons City wächst in einem wahnsinnigen Tempo: Was gestern noch alleine stand, ist morgen schon umzingelt. Es ist atemberaubend und beängstigend zugleich. Jedoch nicht alles, was gebaut wird, ist die Folge der schleichenden Zerstörung von Londons Altbausubstanz… Norman Fosters Swiss Re Tower (aka The Gherkin! – auf den Fotos 1-5) wurde 2001-2003 auf einem „freien“ Grundstück errichtet, nachdem das Gelände mit dem Gebäude der Baltic Exchange 1992 von der IRA zerbombt worden war. Fosters Bau wirkt heute wie ein Gruss aus der Vergangenheit. / Alle Fotos Nov./Dez. 2020

London’s city is growing at an insane rate: what stood alone yesterday will be surrounded tomorrow. It is both breathtaking and frightening. However, not everything that is being built is the result of the creeping destruction of London’s old buildings …. Sir Norman Foster’s Swiss Re Building (aka The Gherkin! – pics 1 to 5) was built in 2001-2003 on a „vacant“ plot of land after the site containing the Baltic Exchange building was bombed by the IRA in 1992. Foster’s building today looks like a greeting from the past.

Die Quarantäne-Serie

Der zweite London #lockdown fällt fast zusammen mit der Zeit der persönlichen Quarantäne. Viel Zeit zum Nachdenken über materielle und immaterielle Grenzen, über sogenannte Selbstisolation – und was das für ein seltsamer Begriff ist. Als könnte man sich selbst gefangen nehmen.

14 days of quarantine, Nov 4 to Nov 17, 2020 (starts top left), in the morning / Stepney Green

The second London #lockdown almost coincides with the period of personal quarantine. Plenty of time to think about material and immaterial limits, about so-called self-isolation – and what a strange term that is.

Architketurikonen müssen leiden (IXX)

Frank Gehry, La Fondation Louis Vuitton, Paris, eröffnet 2014

Ein Gebäude, dessen Glas- und Eisenstruktur das Grand Palais der französischen Hauptstadt zitiert, aber auch den Eiffelturm grüsst. Unter den verschiedenen Dächerschalen liegt eine Terrassenlandschaft, die spektakuläre Blicke und Atmosphären bietet. Das Gebäude ist sein eigener Star – die Ausstellungsräume auf elf Ebenen im Inneren jedoch sind leider demgegenüber sekundär und wurden konzeptuell vernachlässigt.

Hallo Depot, hallo Eike, hallo DesignWeek

Blütenlese aus diversen aktuellen Anlässen:

  • Mein Kommentar zur Jobabsage von Eike Schmidt als designierter Direktor des Kunsthistorischen Museums Wien: erschienen in Monopol. online: Über der Schwelle

  • Die verdienstvolle Tankstelle für Kunst und Theorie Depot in Wien wird 25! Hier die Einladung zu einer historisch-reminiszierenden Talkrunde: Zur Notwendigkeit des Sprechens über Kunst

  • Kultursprecher*innen (nicht ganz) unter sich: Eva Blimlinger (Grüne), Elisabeth Hakel (SPÖ) und Sepp Schellhorn (NEOS) in einer Debatte zur österreichischen Kulturpolitik, Moderation: Patricia Grzonka, und dies alles am Wahltag 29. 09. 2019: Wir haben die Wahl!

Galerie

Grand Hotel Abyss

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Graz. Der steirische herbst 2019:  Opulenz und Dekadenz sind nahe Geschwister. Und wie sagte die Intendantin Ekaterina Degot in ihrer Eröffnungsrede: „Europa ist ein Hotel am Abgrund“. © Oscar Murillo, Jakob Lena Knebl & Markus Pires Mata, Ekaterina Degot, David Riff, und Lívia Páldi, Nedko Solakov, Andreas Siekmann, Grupa EE, Jeremy Deller, Zorka Wollny   […]